Um in diesem Sportstudio Bereiche der Ruhe und tiefen Entspannung zu schaffen, wurde eine gezielte optische Abgrenzung der Funktionsbereiche entwickelt. Die vertikale Gliederung durch hochwertige Holzlamellen dient dabei als sanfter Raumtrenner, der Struktur gibt, ohne den Raum zu verschließen.
Ein besonderes gestalterisches Detail ist die Führung der Holzleisten: Um auf der Behandlungsliege ein gesteigertes Gefühl Wohlbefinden zu erzeugen, enden die Einfassungen nicht an der Decke. Stattdessen knicken sie auf etwa zwei Drittel der Raumhöhe ab. Dieser „Baldachin-Effekt“ schafft einen geschützten Rückzugsort inmitten des Studios. Das Farbkonzept unterstützt diese Struktur dezent: Die grünen Farbeinfassungen wurden bewusst nur dort platziert, wo sich die jeweiligen Behandlungsgeräte befinden, um eine klare visuelle Orientierung und eine harmonische Einheit von Technik und Design zu bilden.
Der Übergang zum aktiven Trainingsbereich wird durch einen bewussten Farbwechsel signalisiert. Ein leichterer, frischerer Grünton markiert den Zonenwechsel und sorgt für eine offene, motivierende Atmosphäre.
Um die hohen, kahlen Wände im Durchgangsbereich ästhetisch einzubinden und das Wohlbefinden zu steigern, wurde ein großformatiges Holzregal installiertwelches, welches in der gleichen Holzfarbe wie der „Baldachin“ gehalten wurde. Bestückt mit vielfältigen Pflanzen, verwandelt es den Flur in eine lebendige Verbindungsgasse.
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